„Die Mauer muss weg!“

21.07.2016

[Alle anderen Lösungen haben sich als nicht praktikabel erwiesen“, pflichtete Jens Baumert bei. Die Lenne sei hier zum viel zu engen Kanal ausgebaut worden, der das Wasser nicht fassen könne.

Die hohe Mauer der Bundesstraße drücke das Wasser regelrecht in die Häuser „Am Kuhmarkt“. Eine Erhöhung der Mauer am Kuhmarkt würde das Wasser aber nur noch höher aufstauen und somit in den Ort hineindrücken, erläuterte Hermann Grupe. „Dann saufen die Anwohner in der ‚Tiefen Straße‘ erst richtig ab“. Für ihn sei klar: „Die Mauer muss weg“!

Die Straße müsse entsprechend rückgebaut werden. Außerhalb des Ortes sei die Bundesstraße keine sieben Meter mehr breit. Es gebe keinerlei Notwendigkeit für eine breitere Straße innerorts.

Der frühere natürliche Zustand, wie ihn viele Scharfoldendorfer noch kennen, mit Uferböschung und Kopfweiden müsse wieder angestrebt werden. Dafür gebe es mittlerweile auch von allen Seiten Zustimmung. Für Renaturierungsmaßnahmen an der Lenne gebe es bis zu 90 Prozent Zuschuss. „Eine Beseitigung dieser ‚Teer- und Betonwüste‘ und die Wiederherstellung des natürlichen Ufers passt da exakt“, ist sich Hermann Grupe sicher.

 
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