Eine starke Leistung: Das Mehrgenerationenhaus in Eschershausen

09.07.2014

Sylvia Bruns, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag, besuchte gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen Hermann Grupe und Petra Grotenburg, Renate Thieme und Jens Baumert von der FDP Eschershausen – Stadtoldendorf das MGH in Eschershausen.

"Das Mehrgenerationenhaus in Eschershausen ist ein wunderbares Bespiel für Bürgerengagement und Gemeinsinn", fasst Sylvia Bruns ihren Besuch im MGH in Eschershausen zusammen. Hier ist ein Ort, an dem Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht werden können, beschreibt Hermann Grupe, stellvertretender Bürgermeister von Eschershausen und ebenfalls Mitglied der FDP-Fraktion in Hannover, seine Eindrücke. Es biete ein offenes Miteinander und generationenübergreifende Aktivitäten. Insbesondere nach der Schließung des Jugendzentrums übernehme das MGH wichtige Aufgaben in der Jugendarbeit und sei ein weiterer Baustein für eine familienfreundliche Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf.

Angebote wie Krabbel-, Spiel- und Bastelgruppen, Bücherei, Caféstube und Mädchentreff runden das vielfältige Programm ab, erklärten Jutta Hübel und Arno Roschewitz den Gästen. Aber auch in schwierigen Situationen steht das MGH mit praktischer Hilfe bereit, wie z.B. in der Schuldner- oder Familienberatung.

"Um das Angebot für die Jugendlichen weiter zu optimieren, werden in nächster Zeit die Räumlichkeiten für diese Altersklasse weiter ausgebaut" erklärte der erste Vorsitzende Gerhard Satzke. Der Ausbau werde, wie fast alles im MGH, von zahlreichen "Ehrenamtlern" geschultert: 2007 hatte der Verein Mehrgenerationenhaus Eschershausen e.V. das fast 500 qm große Haus gekauft und seitdem für beinah 100.000 Euro renoviert.

Getragen wird das MGH vom Förderverein mit seinen ca. 120 Mitgliedern. Zuschüsse kommen von der Stadt Eschershausen, von der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, dem Land Niedersachsen, dem Bund und auch aus dem Europäischen Sozialfond.

Beeindruckt zeigten sich die beiden FDP- Landespolitiker vom hohen Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter und stellten anerkennend heraus, dass es sich hier um ein erfolgreiches Projekt mit hoher Eigeninitiative handele, bei dem viele materielle, aber vor allem soziale Werte geschaffen worden seien.
mgh

von links nach rechts: Sylvia Bruns, Hermann Grupe, Jens Baumert, Petra Grotenburg, Gerd Satzke, Arno Roschewitz und Jutta Hübel

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